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	Comments on: Decision Fatigue &#8211; our Heads are Spinning	</title>
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		<title>
		By: Patricia		</title>
		<link>https://milagros.ch/decision-fatigue/#comment-586</link>

		<dc:creator><![CDATA[Patricia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 18:04:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In reply to &lt;a href=&quot;https://milagros.ch/decision-fatigue/#comment-584&quot;&gt;Oliver Standke&lt;/a&gt;.

Danke, lieber Oliver. 
Diese Methode von Tim Ferriss ist in der Tat super! Ich habe sie in etwas abgewandelter Form angewendet, um die Risiken für diese Schiffsidee zu analysieren.
Liebe Grüsse
Patricia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In reply to <a href="https://milagros.ch/decision-fatigue/#comment-584">Oliver Standke</a>.</p>
<p>Danke, lieber Oliver.<br />
Diese Methode von Tim Ferriss ist in der Tat super! Ich habe sie in etwas abgewandelter Form angewendet, um die Risiken für diese Schiffsidee zu analysieren.<br />
Liebe Grüsse<br />
Patricia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		By: Oliver Standke		</title>
		<link>https://milagros.ch/decision-fatigue/#comment-584</link>

		<dc:creator><![CDATA[Oliver Standke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 08:27:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Patricia
Das habe ich letztens im Magazin der BAZ gelesen. Fand ich noch gut. Viel Erfolg und Durchhaltewillen bei euren Entscheiden!

«An unseren Gedanken leiden wir mehr als an den Tatsachen», schrieb Seneca der Jüngere. Es ist ein schöner Satz. (Hätte es damals T-Shirts gegeben, hätte man sie vermutlich mit dem Spruch bedrucken und ein paar Sesterzen damit verdienen können.)

Aber es ist mehr als bloss ein Spruch. Der Satz steht am Anfang einer der berühmtesten stoischen Übungen, der praemeditatio malorum. Eine Art Visualisierungstechnik, bei der man sich das denkbar Schlimmste ausmalt, das absolute Worst-Case-Szenario in all seinen düsteren Details, damit man gewappnet ist für das, was kommen könnte.

Es ist ein wenig wie umgekehrte positive Psychologie: Nicht auf das Gute fokussieren, nicht das Positive sehen, sondern sich die Zukunft tiefschwarz ausmalen, damit man dann positiv überrascht ist, wenn sich herausstellt, dass, was kommt, tatsächlich bloss dunkelgrau ist.

2000 Jahre später machte der Unternehmer Tim Ferriss daraus eine kluge Drei-Schritt-Methode, die wir häufig anwenden, wenn wir vor einer grossen Entscheidung stehen und unsicher sind. Also völlig egal, ob Sie um eine Gehaltserhöhung fragen wollen, den Job wechseln, eine Ferienwohnung erwerben, eine Beziehung beenden – nehmen Sie immer erst mal drei A4-Seiten zur Hand.

1. Was wäre, wenn…Auf der ersten Seite notieren Sie links in mindestens zehn Punkten, was alles schiefgehen könnte. Das ist Ihre Worst-Case-Liste. Seien Sie genau, gründlich und düster. Malen Sie sich in allen Details aus, welche Katastrophen drohen. Sie werden schnell sehen: Vielen schliessen sich aus. Das Haus kann nicht zeitgleich brennen und der Keller überfluten.

Notieren Sie dann in der Mitte zu jedem der zehn Punkte, was Sie unternehmen können, um die Katastrophen zu verhindern oder wenigstens die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass sie eintreffen. Notieren Sie anschliessend rechts, was Sie machen können, falls die Katastrophen tatsächlich eintreffen sollten. Wie könnten Sie den Schaden reparieren? Wen könnten Sie um Hilfe bitten? Fragen Sie sich: Hat schon mal jemand vor Ihnen dasselbe erlebt und, wenn ja, wie hat sie oder er das Problem gelöst?

2. Der potenzielle GewinnAuf dem zweiten Blatt Papier notieren Sie links: Was versprechen Sie sich, wenn es gut ausgeht? Und rechts: Was, wenn es teilweise gut ausgeht? Also was glauben Sie, dass Sie gewinnen werden – finanziell, intellektuell, emotional, körperlich, kurzfristig, langfristig? Lassen Sie sich ein bisschen Zeit bei dieser Übung.

3. Die Kosten der Untätigkeit
Die dritte Seite ist die wichtigste. Wir Menschen sind sehr gut darin zu überlegen, was schiefgehen könnte, wenn wir etwas Neues versuchen (Übung 1). Und viele von uns sind auch nicht schlecht darin, sich eine rosige Zukunft auszumalen (Übung 2). Was uns schwerer fällt: uns vorzustellen, was passiert, wenn nichts passiert. Wenn wir also etwas nicht unternehmen. Deshalb notieren Sie sich auf dem dritten Blatt: Was passiert, wenn ich mein Vorhaben nicht umsetze. Wie sieht dann mein Leben aus? In sechs Monaten. In zwölf. In drei Jahren. Und wieder, en detail: finanziell, psychisch etc.

Der Sinn der Übung:
Statt Sorgen im Kopf zu wälzen, bringt man sie aufs Papier (Teil I).
Statt diffuse Erwartungen zu hegen, bringt man sie aufs Papier (Teil II).
Statt sich zu sorgen, was schiefgehen könnte, bringt man aufs Papier, was passieren würde, wenn man das Risiko nicht eingeht (Teil III).

Mikael Krogerus ist «Magazin»-Redaktor, Roman Tschäppeler ist Kreativproduzent. hallo@guzo.ch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Patricia<br />
Das habe ich letztens im Magazin der BAZ gelesen. Fand ich noch gut. Viel Erfolg und Durchhaltewillen bei euren Entscheiden!</p>
<p>«An unseren Gedanken leiden wir mehr als an den Tatsachen», schrieb Seneca der Jüngere. Es ist ein schöner Satz. (Hätte es damals T-Shirts gegeben, hätte man sie vermutlich mit dem Spruch bedrucken und ein paar Sesterzen damit verdienen können.)</p>
<p>Aber es ist mehr als bloss ein Spruch. Der Satz steht am Anfang einer der berühmtesten stoischen Übungen, der praemeditatio malorum. Eine Art Visualisierungstechnik, bei der man sich das denkbar Schlimmste ausmalt, das absolute Worst-Case-Szenario in all seinen düsteren Details, damit man gewappnet ist für das, was kommen könnte.</p>
<p>Es ist ein wenig wie umgekehrte positive Psychologie: Nicht auf das Gute fokussieren, nicht das Positive sehen, sondern sich die Zukunft tiefschwarz ausmalen, damit man dann positiv überrascht ist, wenn sich herausstellt, dass, was kommt, tatsächlich bloss dunkelgrau ist.</p>
<p>2000 Jahre später machte der Unternehmer Tim Ferriss daraus eine kluge Drei-Schritt-Methode, die wir häufig anwenden, wenn wir vor einer grossen Entscheidung stehen und unsicher sind. Also völlig egal, ob Sie um eine Gehaltserhöhung fragen wollen, den Job wechseln, eine Ferienwohnung erwerben, eine Beziehung beenden – nehmen Sie immer erst mal drei A4-Seiten zur Hand.</p>
<p>1. Was wäre, wenn…Auf der ersten Seite notieren Sie links in mindestens zehn Punkten, was alles schiefgehen könnte. Das ist Ihre Worst-Case-Liste. Seien Sie genau, gründlich und düster. Malen Sie sich in allen Details aus, welche Katastrophen drohen. Sie werden schnell sehen: Vielen schliessen sich aus. Das Haus kann nicht zeitgleich brennen und der Keller überfluten.</p>
<p>Notieren Sie dann in der Mitte zu jedem der zehn Punkte, was Sie unternehmen können, um die Katastrophen zu verhindern oder wenigstens die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass sie eintreffen. Notieren Sie anschliessend rechts, was Sie machen können, falls die Katastrophen tatsächlich eintreffen sollten. Wie könnten Sie den Schaden reparieren? Wen könnten Sie um Hilfe bitten? Fragen Sie sich: Hat schon mal jemand vor Ihnen dasselbe erlebt und, wenn ja, wie hat sie oder er das Problem gelöst?</p>
<p>2. Der potenzielle GewinnAuf dem zweiten Blatt Papier notieren Sie links: Was versprechen Sie sich, wenn es gut ausgeht? Und rechts: Was, wenn es teilweise gut ausgeht? Also was glauben Sie, dass Sie gewinnen werden – finanziell, intellektuell, emotional, körperlich, kurzfristig, langfristig? Lassen Sie sich ein bisschen Zeit bei dieser Übung.</p>
<p>3. Die Kosten der Untätigkeit<br />
Die dritte Seite ist die wichtigste. Wir Menschen sind sehr gut darin zu überlegen, was schiefgehen könnte, wenn wir etwas Neues versuchen (Übung 1). Und viele von uns sind auch nicht schlecht darin, sich eine rosige Zukunft auszumalen (Übung 2). Was uns schwerer fällt: uns vorzustellen, was passiert, wenn nichts passiert. Wenn wir also etwas nicht unternehmen. Deshalb notieren Sie sich auf dem dritten Blatt: Was passiert, wenn ich mein Vorhaben nicht umsetze. Wie sieht dann mein Leben aus? In sechs Monaten. In zwölf. In drei Jahren. Und wieder, en detail: finanziell, psychisch etc.</p>
<p>Der Sinn der Übung:<br />
Statt Sorgen im Kopf zu wälzen, bringt man sie aufs Papier (Teil I).<br />
Statt diffuse Erwartungen zu hegen, bringt man sie aufs Papier (Teil II).<br />
Statt sich zu sorgen, was schiefgehen könnte, bringt man aufs Papier, was passieren würde, wenn man das Risiko nicht eingeht (Teil III).</p>
<p>Mikael Krogerus ist «Magazin»-Redaktor, Roman Tschäppeler ist Kreativproduzent. <a href="mailto:hallo@guzo.ch">hallo@guzo.ch</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		By: Patricia		</title>
		<link>https://milagros.ch/decision-fatigue/#comment-583</link>

		<dc:creator><![CDATA[Patricia]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 02:39:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://milagros.ch/?p=12080#comment-583</guid>

					<description><![CDATA[In reply to &lt;a href=&quot;https://milagros.ch/decision-fatigue/#comment-581&quot;&gt;Kajetan&lt;/a&gt;.

Lieber Kajetan, vielen Dank für dein Feedback! Wir haben deinen Input in den Text aufgenommen, denn Gesundheit und Priorisierung gehören richtigerweise ebenfalls zu möglichen Lösungsstrategien. Liebe Grüsse, Patricia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In reply to <a href="https://milagros.ch/decision-fatigue/#comment-581">Kajetan</a>.</p>
<p>Lieber Kajetan, vielen Dank für dein Feedback! Wir haben deinen Input in den Text aufgenommen, denn Gesundheit und Priorisierung gehören richtigerweise ebenfalls zu möglichen Lösungsstrategien. Liebe Grüsse, Patricia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		By: Kajetan		</title>
		<link>https://milagros.ch/decision-fatigue/#comment-581</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kajetan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2021 15:25:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://milagros.ch/?p=12080#comment-581</guid>

					<description><![CDATA[Prima Blog! Bei den Entscheidungshilfen fehlt etwas das System - weg von dringend zu wichtig und um die Müdigkeit in Griff zu bekommen ist eben Ernährung, Sport und Ruhepausen auch wichtig. Aber ansonsten Hut ab! Ihr habt schon viel Mumm!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prima Blog! Bei den Entscheidungshilfen fehlt etwas das System &#8211; weg von dringend zu wichtig und um die Müdigkeit in Griff zu bekommen ist eben Ernährung, Sport und Ruhepausen auch wichtig. Aber ansonsten Hut ab! Ihr habt schon viel Mumm!</p>
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